Stillen

Gleich nach der normalen Gburt, schießt die Milch in die weibliche Brust ein. Bei einem geplanten Kaiserschnitt lässt der Milchfluss meist einige Tage auf sich warten. In diesem Fall gibt es jedoch Medikamente, die den Milcheinschuss beschleunigen.



Stillen ist für Mutter und Kind die natürlichste Sache der Welt, meist ist es das erste gemeinsame Erlebnis von Mutter und Kind, denn das Baby wird direkt nach der Geburt schon oft an die Brust angelegt, damit der Milchfluss schneller in Gang kommt.

Allerdings ist Stillen nicht immer so ganz einfach. Am besten funktioniert es, wenn die Frau völlig entspannt ist. Der Begriff „Wochenbett“ sollte hierbei wörtlich genommen werden und so sollte sich die Mutter mit ihrem Baby in der ersten Woche ins Schlafzimmer zurück ziehen.

Für die richtige Position gibt es keine allgemeingültige Regel. Wichtig  ist, dass es sich die Mutter so bequem wie möglich macht. Es gibt spezielle Stilkissen, mit denen man sich das Baby so hinlegen kann, wie man es am besten wünscht.

Stillt man im Sitzen, hält man das Baby am besten eng an den Körper – Bauch an Bauch. In jedem Fall sollte das Baby die Brust erreichen können, ohne das es dabei den Kopf drehen oder überstrecken muss. Beim Stillen im Liegen liegt man auf der Seite und stützt den Kopf mit einem Kissen ab. Ideal ist es, wenn das Baby wieder Bauch an Bauch mit der Mutter liegt.
Um das Baby zum Saugen zu animieren, sollte man die Lippen des Kindes mit der Brustwarze berühren. Öffnet das Baby dann den Mund, zieht man es sanft zur Brust hin. Das Baby sollte dabei mit den Zahnleisten den ganzen Wurzenhof umfassen, da es so am besten mit seiner Zunge die Milch aussaugen kann.

Ein Baby bekommt ausreichend Milch, wenn es täglich zwischen sechs und acht nasse Windeln hat, pro Woche 100 bis 250 Gramm zunimmt und einen zufriedenen Eindruck macht. Hierbei sollte man sich aber nicht unter Druck setzten, einmal in der Woche wiegen reicht völlig aus.

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