2. Monat schwanger

Für jede Frau, die sich ein Baby wünscht, löst der Gedanke um die Schwangerschaft eine wohlige Wärme und Freunde aus. Langsam wird es Realität und in Gedanken sieht Frau schon alles greifbar vor sich: kugelrunder Babybauch, ein knuddeliges und rosiges Wesen und eine glückliche Familie.



Plötzlich sind aber auch viele Unsicherheiten und Ängste da, die sehr an der Seele kratzen können. Oft fragen sich werdende Mütter, wie sie ganz und gar für ein so kleines Wesen das ein sollen? Bin ich überhaupt reif genug dafür, Mutter zu sein? Bin ich auch mit Babybauch attraktiv für meinen Partner?

In dieser Phase ist es völlig normal sich Gedanken zu machen und nicht immer nur auf Wolke sieben zu schweben. Vielen Frauen wird klar, wie sehr sich das Leben mit Kind verändern wird. Jedoch geht es nicht nur der Frau so, auch dem zukünftigen Vater wird langsam aber sicher klar, dass sich viel ändern wird.
Viele Ängste und Gefühle lösen sich auf, wenn Mann und Frau offen miteinander reden können. Es entsteht ein Gefühl von Vertrautheit und Zusammengehörigkeit.

Ab dem zweiten Monat ist Rauchen absolut tabu.
Rauchen verengt die Blutgefäße und die Sauerstoffversorgung des Kindes wird beeinträchtigt. Somit besteht eine erhöhte Gefahr einer Fehlgeburt.
Ebenso verhält es sich mit Alkohol, Medikamenten, Impfungen und Röntgenstrahlen.
In dieser Zeit bildet sich die Nabelschnur, die zunächst 15 Millimeter lang ist. Sie versorgt das Baby mit allem was es braucht. In der achten Schwangerschaftswoche ist die Fruchtblase fertig. Die inneren Häute bilden nun das Fruchtwasser, was dem Baby ideale Lebensbedingungen bietet. Das Baby schwimmt im Fruchtwasser und ist so vor Lärm, Druck und Stößen geschützt.

Wichtig für berufstätige werdende Mütter ist es, ihren Arbeitgeber von der Schwangerschaft zu unterrichten.

Jede schwangere Frau hat gesetzliche Ansprüche auf einen besonderen Schutz während der Schwangerschaft und das vom ersten Augenblick der Schwangerschaft an.

Eine Vorschrift über den Zeitpunkt der Unterrichtung gibt es nicht, jedoch ist es im eigenen Interesse der werdenden Mutter, ihren Arbeitgeber zu informieren.
Werdende Mütter dürfen keine schweren körperlichen Arbeiten verrichten, dürfen nicht im Akkord arbeiten und genießen einen besonderen Kündigungsschutz.
Zudem muss der Arbeitgeber Zeiten für Arztbesuche einräumen, sofern diese nicht außerhalb der Arbeitszeit möglich sind.

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