4. Monat schwanger

Nun ist es endlich soweit, der Bauch fängt an sich sanft zu runden. Ein weiterer Meilenstein ist erreicht und die Wirklichkeit kommt immer ein Stückchen näher. Die Mutter kann sich nun sicher sein, dass sich ihr Baby wohl fühlt, wenn sie mit der Hand über den Bauch streichelt.
Das Baby wird nun auch nicht mehr Embryo genannt, sondern ist ein Fötus, an dem alle wesentlichen Anlagen fertig und im Prinzip einsatzbereit sind.



Das Baby trainiert nun ständig seine Muskeln und Nerven und bewegt sich immer geschickter hin und her. Auch wird es endlich ein wenig hübscher, denn die Ohren und Augen sind an seinem richtigen Platz und das Gesicht prägt menschliche Züge aus.

Das Baby ist nun gute 16 Zentimeter lang und wiegt um die 250 Gramm. Am Ende des vierten Monats ist die Haut mit einem weichen Flaum überzogen. Im Grunde muss es jetzt nur noch wachsen, um in der Welt da draußen bestehen zu können.

Zu dieser Zeit sollte unbedingt der Vater mit zur Ultraschalluntersuchung kommen, denn man kann schon richtig sehen, wie das Baby die Stirn in Falten legt oder eine Faust bildet und an den Daumen lutscht.

Jeder Finger und jeder einzelne Zeh ist deutlich auf dem Ultraschallbild zu erkennen und visierte Ärzte können jetzt schon verraten was es wird: ein Junge oder ein Mädchen.
Wir möchten an dieser Stelle nicht die Frauen vergessen, die alleine da stehen und keinen Vater „vorzeigen“ können. Nehmen Sie zu dieser Untersuchung ihre Mutter oder eine gute Freundin mit – und seien Sie in keinem Fall traurig das Sie dieses Erlebnis alleine genießen dürfen. Sie schaffen das!

Interessant ist hierbei zu wissen, dass zwar bei der Verschmelzung von Ei und Samenzelle das Geschlecht festgelegt wird, das Baby aber in den ersten Wochen der Schwangerschaft noch beide Sexualorgane in sich trägt. Erst vom dritten Monat an gewinnt der weibliche oder der männliche Teil die Oberhand, während der andere verkümmert.

Die werdende Mutter nimmt jetzt zwischen 200 und 300 Gramm pro Woche zu.

Ideal ist jetzt eine gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft. Achtung, wenn es zu viel wird, lieber einen Gang zurückschalten. Man muss jetzt keine sportliche Höchstleistungen vollbringen, lieber an das Wohlfühlen denken.

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