1. Monat schwanger

Meist ist ein Baby schon seit zwei Wochen unterwegs, wenn die Mutter etwas von ihm erfährt. Zu dieser Zeit ist jeder Schwangerschaftstest eindeutig positiv. Viele werdende Mütter machen sich Sorgen, ob wohl ihr Lebensstil dem Baby geschadet haben könnte, in der Zeit, in der sie noch nichts von seiner Existenz gewusst haben.
Alle können aber ganz beruhigt aufatmen, denn der Embryo ist auf seinem Weg in die Gebärmutter vor sämtlichen schädlichen Einwirkungen von außen geschützt. In den ersten zwei Wochen können ihm also weder Medikamente, noch Rauchen oder Alkohol etwas anhaben.



Hat sich allerdings das Eigebilde in die Gebärmutter eingenistet, bekommt das Embryo all das ab, was die Mutter zu sich nimmt, also auch Alkohol, Nikotin und Drogen.
Stehen alle körperlichen Signale auf Schwangerschaft, sollte man zum Frauenarzt gehen.

Es ist wichtig eine Schwangerschaft durch einen Arzt bestätigen zu lassen und zu kontrollieren, ob alles seinen richtigen Gang geht.

Vor 30 Jahren noch gingen schwangere Frauen nur zum Arzt, wenn etwas Ungewöhnliches passierte, viele Kinder wurde dann mit Krankheiten geboren. Die heutige Medizin ist in der Lage, frühzeitig Gefahrenpunkte für Mutter und Kind zu entdecken.
Die erste Untersuchung wird vaginal vorgenommen. Der Arzt stellt fest, ob die Gebärmutter, die Eierstöcke und der Geburtskanal in Ordnung ist. Zudem benötigt der Arzt eine Urinprobe, mit der erhöhte Werte von Zucker, Eiweiß, roten und weißen Blutkörperchen und Bakterien vorliegt. Des weiteren wird eine Probe des Blutes abgenommen, um die Blutgruppe, den roten Blutstoffgehalt und den Rhesusfaktor der Schwangerschaft zu kontrollieren. Zusätzlich wird der Blutdruck und das Gewicht gemessen. Die Schwangere erhält dann ihren Mutterpass und einen Termin für die nächste Kontrolluntersuchung.

Viele Frauen werden im ersten Monat der Schwangerschaft sehr aus der Bahn geworfen, denn die Entwicklung des Babys geht rasant nach vorn. In der gesamten Schwangerschaft wird das Baby nie wieder so schnell wachsen, wie in den ersten Monaten. In der dritten Woche nimmt das Embryo Gestalt an, Kopf und ein Schwanzende sind schon deutlich zu erkennen. In der fünften Woche ist das Embryo so groß wie ein Reiskorn.
Es entwickelt sich das Gehirn und das Herz, das sofort anfängt zu schlagen. Nieren und Leber werden angelegt.
Gegen Ende der achten Woche ist das Baby 31 Millimeter groß und bewegt sich wie ein Astronaut im Weltall in der Fruchtblase. Auf einem Ultraschall sind schon Kopf, Beine und Arme mit einer durchsichtigen Haut zu sehen. Das Baby probiert all seine neuen Möglichkeiten aus und strampelt und boxt bereits. Fängt an zu greifen und nickt mit dem Kopf. Sogar eine reflexartige Reaktion auf Berührungen sind möglich.

Und was verändert sich bei der werdenden Mutter?
Ihre Brust ist etwas voller geworden und die Brustwarzen sind dunkler als sonst. Mehr ist ihr aber rein äußerlich nicht anzusehen.

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