Geburtshelferlein

Mitunter ist eine Geburt das anstrengendste was eine Frau durchstehen muss. Da sind nicht nur die Schmerzen, die einen in den Wahnsinn treiben können, sondern auch die psychische Belastung, wenn es nicht so richtig voran geht.
Eine Entlastung bringt Ihnen vielleicht eine Geburt im Wasser.



Statistiken zufolge dauert die Eröffnungsphase im Wasser im Durchschnitt sechs Stunden, während es im Bett fast acht Stunden sind. Auch die Dammschnitt-Rate liegt bei Geburten im Wasser nur bei rund 0,5 Prozent, während es auf dem Hocker acht und im Bett 17 Prozent sind. Des weiteren brauchen viele Frauen im Wasser keine wehenfördernden Mittel und ebenso konnte auf Schmerzmittel verzichtet werden.

Im Vordergrund steht jedoch für die Frauen, die Erleichterung, die der Auftrieb des Wassers mit sich bringt. Dies fördert die Fähigkeit zur völligen Entspannung, was es erleichtert Kräfte für die Wehen zu sammeln.
Wichtig ist zu wissen, dass in keiner Sekunde die Sicherheit des Kindes durch die Entbindung im Wasser beeinträchtigt ist. Babys sind im Mutterleib dem Fruchtwasser ausgesetzt und können daher auch in der Badewanne nicht ertrinken. Viele Geburtsklinken bieten sehr große Badewannen, sodass selbst der Partner im warmen Nass Platz findet.
Jedoch kann man sich nicht nur während der Geburt mit so einigen Hilfsmitteln das Leiden erleichtern, sondern auch schon im Vorfeld.
Besonders Frauen die ihr erstes Baby bekommen, sehen der Entbindung oftmals mit Sorge entgegen. Hilfereich sind hierbei sachliche Gespräche mit der Hebamme. So stellen sich viele Befürchtungen als übertrieben heraus. Hebammen haben sehr viele Erfahrungen und der Austausch kann sehr hilfereich sein.
Des weiteren ist es bewiesen, dass die Angst vertrieben wird, wenn man sich das Leben mit dem Baby ausmalt. Die positiven Gedanken hierbei lassen Ängste lächerlich erscheinen. Auch der Austausch mit anderen Müttern kann sehr helfen und schlussendlich spielt der Partner bei der Geburt eine entscheidende Rolle. Er sollte von vornherein in alle Ängste und Sorgen mit einbezogen werden.

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