Ernährung während der Schwangerschaft

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass die werdende Mutter alles essen darf, was ihr schmeckt.
Damit das Baby und auch die Mutter optimal versorgt wird, ist jedoch ein abwechslungsreicher Speiseplan ein Muss.
In der Schwangerschaft spielt der Kalorienverbrauch eine eher untergeordnete Rolle, denn er erhöht sich nur unwesentlich und liegt in den ersten Wochen bei 2200 Kalorien und ab dem vierten Monat bei 2500 Kalorien täglich.
Viel wichtiger ist die Zufuhr von bestimmten Nährstoffen.



So benötigt der Körper vermehrt Eiweiß, denn dies ist für den Aufbau der kindlichen Muskeln und Organe von Bedeutung. Eiweiß ist in Fleisch, Fisch, Einern, Käse, Milch, Quark und Joghurt enthalten. Ebenso in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Naturreis und Kartoffeln.

Der Vitaminbedarf ist in der Schwangerschaft etwas höher, wobei Vitamine der Gruppe B, Vitamin C, Vitamin D und Folsäure am wichtigsten sind. Die B-Vitamine sind für das Herz, Nervensystem, Muskeln und den Stoffwechsel wichtig und werden durch mageres Fleisch, Innereien, Haferflocken, Weizenkeime, Milch und Milchprodukte eingenommen. Vitamin C ist wichtig für die Abwehrkräfte des Babys und der Mutter und ist in Obst, vor allem in Beeren und in Gemüse enthalten. Das Vitamin D wird für den Aufbau von Knochen und Zähnen benötigt und wird durch Milch, Leber, Fisch und Fleisch beigesteuert. Vitamin D wird auch unter der Haut selbst gebildet, wenn die Sonne auf die Haut strahlt. Die Folsäure wird für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt und ist in Leber, Hefe, Eiern und Zitrusfrüchten enthalten.

Der Bedarf an Fett ändert sich in der Schwangerschaft kaum und so sollten fettarme Produkte bevorzugt werden. Achtung vor den versteckten Fetten in Schokolade und Nüssen. Wichtig für den Körper sind Kohlenhydrate, da sie den Körper mit Energie versorgen. Ebenso Ballaststoffe für eine reibungslose Verdauung. Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Magnesium und Zink sind für die Blutbildung und den Knochenaufbau verantwortlich. Den Bedarf an diesen Stoffen bekommt man über die normale Ernährung.

Bei sämtlichen Vorsorgeuntersuchungen werden die Blutwerte untersucht, sodass einem Arzt sofort ein Mangel der wichtigen Stoffe auffallen würde. Daher braucht sich die werdende Mutter keine Sorgen machen und in keinem Fall irgendwelche Vitaminpillen schlucken. Der Arzt wird in Ausnahmefällen eine zusätzliche Einnahme verordnen.

Bedenken Sie immer – was Ihnen gut tut, tut auch ihrem Kind gut. Wenn es also die dritte Portion Eis sein soll, dass genießen Sie diese!

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