Im Leben eines Kindes spielt die Familie eine enorm große Rolle. Grundsätzlich sind die Formen von Familie sehr unterschiedlich. Da gibt es Ehen oder auch nicht-eheliche Beziehungen, da gibt es nur die Mutter oder nur den Vater, da gibt es Patchworkfamilien. Der Aufbau einer Familie prägt das Kind ungemeint und gibt ihm seinen eigenen Charakter. Jedoch prägt auch ein Kind die Familie, denn es verändert sich mit der Geburt sehr viel.
Die Familie wird von sehr vielen als die wichtigste Institution des Lebens angesehen. Auch viele Jugendliche sehen die Familiengründung als eines der größten Lebensziele an.
Ein Säugling steht immer im Mittelpunkt der Familie und verlangt sehr viel Aufmerksamkeit. Die eigenen Bedürfnisse müssen die Eltern oftmals hinten an stellen. Schnell kann dies aber auch zu einer Überforderung führen. Hilfreich, wenn man sich hier auf Freunde oder die Großeltern verlassen kann, die mal Arbeit abnehmen oder einfach nur mal mit dem Baby spazieren gehen.
Eine weitere Veränderung ergibt sich mit dem Eintritt in den Kindergarten. Zu dieser Zeit gehen auch viele Mütter wieder arbeiten – die Belastung nimmt aber eher zu als ab. Denn nicht immer ist es einfach, Beruf und Familie wirklich unter einen Hut zu bringen. Allerdings empfinden die meisten Frauen diese Entwicklung als äußerste positiv, sodass sich diese Zufriedenheit auf die gesamte Familie auswirkt.
Stellt sich erneuter Familienzuwachs ein, ist die Freunde meist sehr groß und auch die Eltern sind gelassener. Haben sie doch alles schon einmal erfolgreich gemeistert.
Ein weiterer großer Lebensabschnitt beginnt, wenn das Kind in die Schule kommt. Langsam aber sicher stellt sich eine Abnabelung von den Eltern ein. Es wird sich mit Freunden verabredet, Hobbys ausgeübt. Jedoch ist hier immer wieder der Zusammenhalt der Familie gefragt, besonders wenn es in der Schule die ein oder anderen Probleme gibt. Nicht selten werden Eltern von Selbstzweifeln geplagt – habe ich etwas falsch gemacht in der Erziehung? Habe ich mein Kind zu wenig gefördert? In der Regel sind solche Bedenken allerdings völlig unbegründet, denn auch für das Kind ist dieser Lebensabschnitt mit so vielen neuen Eindrücken verbunden, die nicht jedes Kind gleich gut verarbeiten kann.
Um den Familienzusammenhalt beizubehalten ist es wichtig, dass die Elternpaare miteinander reden können. Sie sollten auch in schwierigen Zeiten ein offenes Ohr füreinander haben. Auch sollten sie sich ausreichend Zeit für sich selbst nehmen. Eine Partnerschaft oder Ehe ist mit Familienzuwachs nicht beendet. Schön ist es auch, wenn sich die Eltern die Verantwortung teilen und das Kind gemeinsam erziehen – ein Kind hat immer zwei Eltern.
Mitunter der wichtigste Punkt ist jedoch, Hilfe annehmen zu können, wenn es einfach zu anstrengend wird.
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